Josef Fien GmbH
Betonstahl in Form

Nachhaltigkeit

CO² und grüner Stahl

Grüner Stahl (= nachhaltig produzierter Stahl) und der Co²-Fußabdruck sind als Begriffe derzeit in aller Munde und passen in die Zeit, wo Klimaveränderung und Energieeinsparung wichtige Bergriffe sind.

Alle reden darüber und viele tun was.

Stahlwerke denken darüber nach, wie sie Ihren Fußabdruck wirklich reduzieren können und stellen ihre Produktion auf modernere Verfahren um. So wird Kokskohle durch fossilfreie Elektrizität und Wasserstoff ersetzt und die Abwärme in die Fernwärmenetze der Gemeinden geleitet.

Fahrzeughersteller optimieren die LKW zugunsten besserer Verbrauchswerte mit geringerem Schadstoffanteil, aber auch durch ökologischere Ausstattung der Fahrzeuge.

Aber auch Handel und das verarbeitende Gewerbe sind gefordert, jeden Teil ihrer Lieferkette zu durchleuchten, zu optimieren und am Schluss ihren notwendigen Beitrag zu leisten.

Josef Fien GmbH hat schon vor längerer Zeit begonnen, Prozesse und Lieferketten zu analysieren und in eine längerfristige Planung zu integrieren. Deshalb handeln wir jetzt:

Neben permanenten Gesprächen mit Lieferwerken, Handelspartnern und Spediteuren über mögliche Verbesserungen wurde firmenintern eine Planungsgruppe gebildet, die in unserem eigenen Betrieb den aktuellen Ist–Zustand erfasst und Möglichkeiten der Optimierung und Verbesserungen in den Abläufen sucht, um diese dann sehr zeitnah Wirklichkeit werden zu lassen.

Hierzu einige erste Beispiele:

Fuhrpark

Unser Fuhrpark wurde in den letzten Jahren bereits konsequent modernisiert und auf aktuelle Anforderungen umgestellt. Heute sind wir so weit, daß alle LKW den aktuellen Verbrauchswerten entsprechen und das Fahrverhalten per Telemetrie permanent optimiert wird. In den letzten fünf Jahren wurde so eine Einsparung beim Verbrauch von rund 28% erzielt bei vergleichbarer Kilometerleistung.

Werksverkehr

Die Dieselstapler sind bereits heute komplett ausgemustert zugunsten moderner Elektro-Akkustapler, die zukünftig dann auch per selbstgenerierten Solarstrom betrieben werden sollen.

Maschinenpark

Ein wesentlicher Teil unserer Optimierung betrifft den Maschinenpark. Hier wird bei Neuanschaffungen konsequent auf Verbrauchswerte geachtet und auf möglichst wenige Lieferanten.

So wurden 2021 zum Beispiel gleich drei identische Bügelautomaten angeschafft, die erhebliche Einsparungen bieten sowohl bei der Ersatzteilbevorratung als auch bei den Servicereisen der Werkstechniker und der Beschaffung von Sekundärstoffen wie Schmiermittel.

Photovoltaik

Nachdem das Verwaltungsgebäude bereits vor Jahren im Rahmen einer energetischen Sanierung mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet wurde, nutzen wir zukünftig, sofern technisch möglich, auch die Dächer der Produktionshallen und wollen damit einen großen Teil unserer benötigten Energie selbst produzieren.

Hierbei wird wiederum in die Zukunft geschaut, indem Stromspeicher bereits heute eingeplant werden, um Ladestationen für die Stapler, PKW und natürlich auch LKW zu ermöglichen.

Dies alles bringt bereits heute spürbare Verbesserung und macht unseren CO²-Fußabruck etwas kleiner, siehe dazu auch unser erstes Zertifikat für das Jahr 2022, ausgestellt von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle.

 

Edelstahlbewehrung

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